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Haufe

Gerichtliche Ladungen richtig lesen und verstehen

Die Ladung zu einem gerichtlichen Termin ist die amtliche Aufforderung an den Adressaten, zu dem festgelegten Zeitpunkt bei Gericht zu erscheinen. Das heißt allerdings nicht immer, dass der oder die Ange­schrie­bene persönlich vor Gericht anwesend sein muss. In vielen Fällen ist auch eine Vertretung möglich. Eine Präsenzpflicht besteht allerdings in der Regel für Angeklagte in Strafprozessen oder für eine Partei im Zivilprozess, wenn ihr per­sön­li­ches Erscheinen ange­ordnet wurde. In diesen Fällen braucht es starke Argu­mente oder zumin­dest einen Ver­treter, um das Fern­bleiben ohne Nach­teile zu über­stehen. Manchmal bietet auch die Technik der Videokonferenz eine Lösung.